DEUTSCHER SOLDATENFRIEDHOF HOOGLEDE 1914-1918

Sechs Kilometer nordwestlich von Roeselare (Roulers), am östlichen Ortsausgang am Verbindungsweg zur Straße Roeselare-Ostende, liegt der deutsche Soldatenfriedhof.

 

Durch eine schmale Pforte mit schmiedeeisernem Gitter

gelangt man von der Straße her auf einen kleinen Vorplatz, von dem aus die mit Heide bepflanzten Gräberfelder zu überblicken sind.

Baumgruppen zu beiden Seiten der Gräberfelder geleiten zu einer mit farbigem Mosaik geschmückten Gedenkhalle,

die gegen den Friedhof mit neun hohen Rundbögen geöffnet ist.

 

Der Friedhof wurde durch den "Amtlichen Deutschen Gräberdienst" zwischen den beiden Weltkriegen angelegt. Die große Bogenhalle aus Ibbenbürener Sandstein entstand aus dem Material des deutschen Pavillons, der nach Ende der Weltausstellung in Paris 1937 abgebrochen wurde.

Der endgültige Ausbau durch den Volksbund erfolgte dann ab 1960.

Ein kunstvoll geschmiedetes Eisengitter bildet die Abgrenzung zu dem am linken Ende der Halle gelegenen Gedenkraum.

In seiner Mitte steht ein Pultstein aus Diabas mit einem kunstvollen Schrein, der die Bücher mit den Namen der Gefallenen enthält.

 

Der Volksbund kennzeichnete die Gräber mit Platten aus belgischem Granit. Auf jeder Grabplatte sind die Daten von zwei Gefallenen angegeben.

Das Gräberfeld ist mit winterblühender Schneeheide bepflanzt.

Hier ruhen jetzt 8.247 deutsche Gefallene des Ersten Weltkrieges.

Lage: Am östlichen Ortsausgang.

Pate dieses Friedhofes ist der Volksbund Landesverband Nordrhein-Westfalen.

(text: Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.)

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Hubert-Wilhelm Trosdorf Unteroffizier + 15. Oktober 1918 - ruht im Grab Nr. 4151